Aufgeschlagenes Bullet Journal mit Punktraster, Stiften und Washi-Tape

Bullet Journal anfangen: der Material-Guide für Einsteiger

Papyrus Team

Ein Bullet Journal verspricht, was viele suchen: Termine, To-dos, Gewohnheiten und Gedanken an einem Ort, ganz analog, ganz nach deinem System. Auf Instagram sehen diese Journale oft so perfekt aus, dass man sich gar nicht erst herantraut. Die gute Nachricht: Du brauchst weder Talent noch ein teures Set, um anzufangen. Ein Notizbuch und ein Stift genügen, der Rest ist Kür. Hier zeigen wir dir, wie du ein Bullet Journal anfängst, ohne dich vorher arm zu kaufen.

Als Schreibwarenladen in Köln-Sülz beraten wir oft Einsteigerinnen und Einsteiger, die vor dem Notizbuch-Regal stehen und nicht wissen, womit sie starten sollen. Genau das klären wir hier.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zum Start reichen ein gepunktetes Notizbuch und ein Stift, mehr nicht.
  • Punktraster (dotted) ist beliebt, weil es Struktur gibt, ohne wie kariertes Papier zu dominieren.
  • Gutes Papier ab etwa 100 g/qm verhindert, dass Stifte durchschlagen.
  • Ein radierbarer Stift wie der Pilot Frixion nimmt Anfängern die Angst vor Fehlern.
  • Fang schlicht an, Dekoration kommt mit der Zeit von allein.

Was ist ein Bullet Journal überhaupt?

Ein Bullet Journal, oft kurz BuJo, ist ein selbst gestalteter Planer in einem leeren Notizbuch. Statt vorgedruckter Kalenderseiten legst du deine Seiten selbst an: einen Index zum Wiederfinden, eine Jahresübersicht, Monats- und Tagesseiten. Aufgaben, Termine und Notizen schreibst du als kurze Stichpunkte mit kleinen Symbolen davor. Der Clou: Weil du alles selbst aufbaust, passt es genau zu deinem Leben, egal ob du es minimalistisch führst oder liebevoll gestaltest.

Was du wirklich zum Start brauchst

Lass dich von den aufwendigen Beispielen im Netz nicht abschrecken. Für den Anfang brauchst du genau zwei Dinge: ein Notizbuch und einen Stift. Alles andere ist optional und kann jederzeit dazukommen.

Start-Set (reicht) Später dazu (Kür)
gepunktetes Notizbuch Fineliner in mehreren Farben
ein Stift (gern radierbar) Brush Pens zum Lettering
Lineal (optional) Washi-Tape und Sticker

Das richtige Notizbuch

Das Notizbuch ist die wichtigste Entscheidung, weil du ein halbes Jahr oder länger damit lebst. Worauf es ankommt:

  • Punktraster (dotted): Die feinen Punkte geben Orientierung beim Zeichnen von Linien und Tabellen, treten aber optisch zurück. Beliebter als kariert oder liniert für ein BuJo.
  • Papierqualität: Ab etwa 100 g/qm schlägt selbst ein Filzstift kaum durch. Dünnes Papier (80 g) reicht für Bleistift, nicht für Marker. Clairefontaine ist zum Beispiel für glattes, tintenfestes Papier bekannt.
  • Format: A5 ist der Klassiker, groß genug zum Gestalten und klein genug für die Tasche.

Wir führen gepunktete Notizbücher in verschiedenen Marken und Preisklassen, von verspielt bis schlicht, etwa von Legami, Brunnen oder Clairefontaine. Am besten blätterst du sie bei uns durch und fühlst das Papier, das entscheidet oft mehr als der Umschlag.

Stifte und Extras

Beim Stift gilt: Einer reicht zum Start. Sehr beliebt bei Einsteigern ist ein radierbarer Gelroller wie der Pilot Frixion, weil sich Fehler rückstandslos wegradieren lassen, was die Hemmschwelle senkt. Wer es klassisch mag, nimmt einen feinen Fineliner wie den Stabilo Point 88. Mit der Zeit kommen oft Fineliner in mehreren Farben, Brush Pens für schöne Überschriften und Washi-Tape dazu. Aber das ist Kür, kein Pflichtprogramm.

Die ersten Seiten anlegen

So startest du ganz konkret:

  1. Index: Die ersten ein, zwei Seiten frei lassen als Inhaltsverzeichnis, das du nach und nach füllst.
  2. Future Log: Eine Jahresübersicht für Termine, die weiter wegliegen.
  3. Monatsübersicht: Tage des Monats untereinander, daneben Termine und Ziele.
  4. Tages- oder Wochenseiten: Hier landen To-dos, Notizen und Termine im Alltag.

Nummeriere die Seiten, dann findest du über den Index alles wieder. Mehr Struktur brauchst du am Anfang nicht.

Tipp aus dem Laden

Der häufigste Grund, warum Menschen ihr Bullet Journal nach zwei Wochen aufgeben, ist Perfektionsdruck. Ein BuJo darf schlicht sein, krakelig, mit durchgestrichenen Fehlern. Es ist ein Werkzeug, kein Kunstwerk. Fang einfach an und schau, was du wirklich nutzt.

Bei uns in Köln-Sülz stöbern

Notizbücher und Stifte sind genau die Art Produkt, die man in der Hand haben will: das Papier fühlen, die Stifte ausprobieren, das Format vergleichen. Komm in Köln-Sülz vorbei und stöber in Ruhe durch unser Sortiment. Wir zeigen dir gern, welches Papier mit welchem Stift gut harmoniert, und helfen dir, ein Start-Set zusammenzustellen, das zu dir passt. Mehr über uns und unseren Laden seit 1986 liest du auf der Seite Über uns.

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Häufige Fragen

Was brauche ich, um ein Bullet Journal anzufangen?

Nur zwei Dinge: ein gepunktetes Notizbuch und einen Stift. Alles andere wie Fineliner, Brush Pens oder Washi-Tape ist optional und kann jederzeit dazukommen.

Welches Notizbuch ist für ein Bullet Journal das richtige?

Ein gepunktetes (dotted) Notizbuch in A5 mit Papier ab etwa 100 g/qm, damit Stifte nicht durchschlagen. Das Punktraster gibt Struktur, ohne optisch zu dominieren.

Welcher Stift eignet sich für Anfänger?

Ein radierbarer Gelroller wie der Pilot Frixion nimmt die Angst vor Fehlern, weil sich alles wegradieren lässt. Klassisch geht auch ein feiner Fineliner wie der Stabilo Point 88.

Muss mein Bullet Journal schön aussehen?

Nein. Die perfekten Seiten im Netz sind oft das Hobby Fortgeschrittener. Ein BuJo darf schlicht und krakelig sein, es ist ein Werkzeug, kein Kunstwerk.

Notizbuch und Stifte in Ruhe vergleichen?

Papier fühlt man am besten selbst. Komm nach Köln-Sülz und stöber durch unsere Notizbücher und Stifte. Wir helfen dir, ein Start-Set zusammenzustellen, das zu dir passt.

Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

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