Die richtigen Bunt- und Bleistifte für Erstklässler
Papyrus TeamBeim Schulstart landen ganz selbstverständlich Stifte auf der Liste, und im Regal steht man dann vor einer Wand aus Bunt- und Bleistiften. Dick oder dünn, dreikant oder rund, welcher Härtegrad? Für eine kleine Hand, die gerade erst schreiben und malen lernt, ist die Wahl wichtiger, als sie aussieht. Der richtige Stift macht den Unterschied zwischen entspanntem Schreiben und einer verkrampften Hand.
Wichtig zu wissen: In der ersten Klasse wird mit dem Bleistift geschrieben, nicht mit dem Füller. Der kommt in den meisten Grundschulen erst ab der zweiten Klasse. Für den Schulanfang sind also Bunt- und Bleistifte die wirklich wichtigen Werkzeuge. Wir helfen Eltern in Köln-Sülz jeden Sommer durch genau diese Entscheidung, hier kommt das Wichtigste in Ruhe.
Das Wichtigste in Kürze
- Dreikant-Form und etwas dickere Stifte führen die Finger automatisch in den richtigen Griff.
- Zum Schreiben passt ein Bleistift in Härtegrad HB, nicht zu hart und nicht zu weich.
- Achte beim Faber-Castell Grip 2001 auf die Angabe nach dem Gleichheitszeichen, dort steht der bekannte Härtegrad.
- Lieber wenige gute Stifte als ein riesiges Set, von dem die Hälfte liegen bleibt.
- Am besten testet das Kind den Stift bei uns kurz in der Hand.
Warum dreikant und etwas dicker?
Eine Kinderhand greift einen Stift anders als eine geübte Erwachsenenhand. Die Dreikant-Form gibt drei klare Auflageflächen für Daumen, Zeige- und Mittelfinger, also genau die Drei-Finger-Haltung, die man beim Schreiben lernt. Ein etwas dickerer Schaft lässt sich leichter halten und beugt dem Verkrampfen vor. Viele Stifte haben zusätzlich kleine Griffmulden oder eine gummierte Zone, etwa die Stabilo Trio oder die Faber-Castell Grip-Reihe. Für die ganz Kleinen gibt es Jumbo-Varianten mit extra dickem Schaft.
Welcher Bleistift, welche Härte?
Bleistifte tragen eine Härtegrad-Angabe. Fürs Schreiben in der Schule ist HB der Klassiker: mittelweich, hinterlässt eine klare Linie, ohne zu schmieren oder das Papier zu ritzen. Härter (H, 2H) ist eher zum technischen Zeichnen, weicher (B, 2B) zum Skizzieren und Schattieren.
Eine kleine Besonderheit, die im Laden oft für Verwirrung sorgt: Der beliebte Faber-Castell Grip 2001 hat eine doppelte Kennzeichnung. Vorn steht Faber-Castells eigene Nummer, nach dem Gleichheitszeichen der bekannte internationale Härtegrad. Du suchst also die Angabe hinter dem Gleichheitszeichen.

| Aufschrift Grip 2001 | Härtegrad |
|---|---|
| 2½=HB | HB (Standard zum Schreiben) |
| 2=B | B (weicher) |
| 3=H | H (härter) |
Buntstifte für kleine Hände
Bei Buntstiften gilt ähnliches wie beim Bleistift: dreikant und etwas dicker liegt besser. Wichtig ist eine weiche, kräftig deckende Mine, die nicht ständig abbricht, wenn das Kind fest aufdrückt. Holz-Buntstifte von Marken wie Faber-Castell, Stabilo, Staedtler, Giotto oder Lyra sind hier eine sichere Wahl. Ein 12er-Set deckt am Anfang locker alles ab, du musst nicht zur 60er-Schachtel greifen. Wasservermalbare Buntstifte sind ein netter Extra-Effekt, aber kein Muss für die erste Klasse.
Anspitzen und Pflege
Ein guter Spitzer gehört dazu, am besten einer mit Auffangbehälter, damit die Späne nicht im Mäppchen landen. Dicke Jumbo-Stifte brauchen einen Spitzer mit großem Loch, ein normaler passt da nicht.
Tipp aus dem Laden
Buntstifte fallen gern, und die Mine bricht dann innen, auch wenn man es nicht sieht. Beim Spitzen bröselt sie dann ständig weg. Hochwertigere Stifte verkraften Stürze besser, einer der Gründe, warum sich die etwas teureren Marken im Schulalltag bezahlt machen.
Wie viele Stifte braucht man wirklich?
Weniger als die Werbung suggeriert. Für den Anfang reichen zwei bis drei Bleistifte HB, ein 12er-Set Buntstifte, ein Spitzer und ein Radiergummi. Was genau gefordert ist, steht auf der Schulliste, und oft gibt die Lehrkraft konkrete Marken oder Formen vor. Halte dich daran, dann hat das Kind dasselbe wie die Klasse. Der Füller kommt später dran, wenn es so weit ist, hilft der Ratgeber Welcher Füller zur Einschulung bei der Auswahl.
Im Laden kurz in die Hand nehmen
Ob ein Stift gut in der Hand liegt, spürt man erst beim Halten. Komm mit deinem Kind in Köln-Sülz vorbei, wir legen verschiedene Formen zum Ausprobieren hin, und das Kind malt eine Zeile. Oft ist sofort klar, welcher Stift passt. Stöbere vorab im Sortiment, und wenn die ganze Liste ansteht, übernimmt unser Schullisten-Service das Zusammenstellen, mit den richtigen Stiften in der passenden Form.